
Der Kunde:
Die Gerhard Eckerle GmbH ist ein global präsentes Unternehmen mit Spezialgebiet in der Montage elektromechanischer Baugruppen. Eine weitere Kompetenz liegt in der Produktion komplexer Kunststoffteile, gefertigt unter anderem im Werk in Ottersweier.
Die Aufgabe:
Fertigung eines komplexen Zweikomponenten-Teils in einer Anlage
Das Problem:
Sicherstellen einer hohen Anlagenverfügbarkeit und Reduktion des technischen Risikos bei der Technologie Einlegen.
Die Lösung:
Zwei Linearroboter sowie die Integration eines Stanz-Biege Werkzeugs sind Bestandteile dieser vollautomatischen Fertigung. Filigrane Stecker werden exakt gestanzt, gebogen und anschließend ins Werkzeug eingelegt. Dies bedarf einer umfassenden Qualitätssicherung, unter anderem zur Sicherstellung der kavitäten-abhängigen Ablage der Stecker.
Das Ergebnis:
In einem Vierfach-Werkzeug auf Drehtellerbasis werden 2K-Bürstenhalter gefertigt. In einem ersten Schritt werden sehr feine Kontakte in die Kavität eingelegt und genau positioniert. Die Kontakte stammen von einem Coil, das kontinuierlich in eine Stanzeinheit läuft. Die Kontaktelemente werden ausgestanzt, gebogen und von einem Zuführroboter in einer Zentriereinheit abgelegt. Ein weiterer Linearroboter übernimmt die Kontakte und legt sie auf der festen Werkzeugseite ein. Gleichzeitig entnimmt die Greiferrückseite die fertigen Bauteile auf der anderen Seite. Bei der Konstruktion des Greifersystems wurde der kleinstmögliche Öffnungshub berücksichtigt, so dass der Greiferkopf trotz seiner doppelseitigen, umfangreichen Ausstattung mit engen Toleranzen ein- und ausfahren kann. Die Automationslösung umfasst die komplette Automatisierung der Zelle. Alle Robotersysteme sind aufeinander abgestimmt und integrieren von der Zuführung des Coils bis hin zur Ablage alle relevanten Prozessschritte.