München, 21. Juni 2006. Der neue Mischkopf Luchs II von Krauss-Maffei bietet bei der Produktion von Sandwichbauteilen zahlreiche Vorteile zu anderen Fertigungskonzepten. Das Polyurethangemisch wird ohne Zumischung von Luft mit einer Flachstrahldüse versprüht. Diese Sprühmethode führt zu einer gleichmäßigen Materialverteilung, einem geringen Overspray und einer scharfen Sprühgrenze.
Der Mischkopf ist in zwei Baugrößen erhältlich, die Austragsleistungen zwischen 20 und 150 g/s abdecken. Die Breite des Sprühstrahls wird durch den Abstand des Mischkopfs vom Bauteil und der Sprühdüsenwahl bestimmt. Eine Sprühstrahlbreite bis zu 1000 mm kann realisiert werden, auch großflächige Bauteile werden so schnell mit einer PUR-Schicht ausgestattet.
Unmittelbar im Anschluss an den Sprühvorgang werden Materialreste mit Luft aus dem Mischkopf entfernt. Durch die Bewegung des Steuerkolbens wird die Düse, an der die Luft anliegt, automatisch geöffnet. Diese einfache Methode reduziert den Zeitaufwand für den Reinigungsschritt erheblich. Der Mischkopf Luchs II eignet sich wegen der guten Reinigungsmöglichkeiten hervorragend für die Verarbeitung von High-Speed-PUR-Systemen.
Ein wichtiges Einsatzgebiet für den Luchs II sind Strukturbauteile für Kraftfahrzeuge wie Dachmodule, Hutablagen oder Einlegeböden. Diese Sandwichbauteile bestehen aus einer Kernlage mit einer Waben- oder Wellenstruktur. Die beiden Seiten des Kerns werden mit einer Glasfasermatte abgedeckt. Auf die Glasfasermatte wird das PUR-Gemisch aufgesprüht. Es entstehen sehr dünne PUR-Schichten. Bauteile mit äußerst geringem Flächengewicht werden durch diese Methode realisiert - und vor allem die Gewichtsersparnis ist es, die in der Automobilindustrie eine entscheidende Rolle spielt.
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Der neue Mischkopf Luchs II 3.0 von Krauss-Maffei.
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