Presse

KraussMaffei Spritzgießcompounder unterstützt Leichtbauaktivitäten

24.07.2013
– Automotive Center Südwestfalen im Juli eröffnet

(München, 24. Juli 2013) Am 9. Juli 2013 wurde in Attendorn das neue Automotive Center Südwestfalen (ACS) durch NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin im Beisein von 350 Gästen offiziell eröffnet. Im Rahmen der Zeremonie nahm der Minister auch einen hochmodernen Spritzgießcompounder von KraussMaffei in Betrieb. Der Münchner Kunststoffmaschinenhersteller hatte sich in einer europaweiten Ausschreibung gegen internationale Wettbewerber durchgesetzt.
KraussMaffei Spritzgießcompounder unterstützt Leichtbauaktivitäten - Picture Main

Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Wirtschaft fördern

Das ACS wurde als Gemeinschaftsunternehmen der Automobilzulieferindustrie, von Hochschulen der Region und Kommunen mit dem Ziel gegründet, den Wissenstransfer mit Blick auf die Gewichtsreduzierung im Automobilbau voranzutreiben. Das gilt für komplett neue Fahrzeugkonzepte ebenso wie für den Einsatz alternativer Werkstoffe und neuer Werkstoffkombinationen. Zu diesem Zweck stellt das ACS moderne Infrastruktur, Maschinen, Software und Personal für Projekte und Studien bereit, die sich den Themen Karosserie und Fahrwerk sowie Fertigungsverfahren für den automobilen Leichtbau widmen.

Extrudieren und Spritzgießen in einem Arbeitsschritt

Ein wesentlicher Teil des neuen Maschinenparks im ACS ist ein KraussMaffei Spritzgießcompounder (IMC). Diese Technologie steht wie keine andere in der Kunststofftechnik für Innovation und  Wirtschaftlichkeit. Die Kombination aus Extruder und Spritzgießmaschine bietet eine Reihe von Vorteilen, die gerade für Entwicklungsprojekte entscheidend sind. Mit dem Spritzgießcompounder lassen sich die Materialkosten verringern und die Flexibilität durch individuell herstellbare Compounds erhöhen, ein besonders wichtiger Aspekt für Entwicklungsprojekte. Durch den einstufigen Arbeitsprozess mit der Kombination aus gleichsinnig drehendem Doppelschneckenextruder von KraussMaffei Berstorff zur Schmelzeplastifizierung und Kolben für den Einspritzvorgang liefert der IMC eine ausgezeichnete Schmelzehomogenität und Mischwirkung sowie hohe Einspritzvolumina und beste Formteilqualität. Somit können Bauteile mit beliebigen Füll-, Verstärkungs- und Substitutionsstoffen hergestellt werden.

Hochmoderne Technik für flexiblen Einsatz

Der jetzt im ACS installierte MX 1300-14000 IMC mit Bolt-on Unit BO-L 4300 und MC5 Touch Steuerung ist zusätzlich mit einem Industrieroboter für das Teilehandling ausgerüstet. Die einzelnen Rohstoffe werden über eine gravimetrische Wiege-, Dosier- und Fördereinrichtung bereitgestellt, so dass jede Materialrezeptur exakt in den kontinuierlich betriebenen Extruder eindosiert werden kann. Das plastifizierte und homogenisierte Material gelangt über eine beheizte Schmelzeleitung in den Einspritzzylinder. Der IMC besitzt die bewährte KraussMaffei Zweiplatten-Schließeinheit, die besonders kompakt baut und Werkzeug schonend arbeitet. Die Entscheidung des ACS für einen Spritzgießcompounder bestätigt einmal mehr den hervorragenden Ruf von KraussMaffei im Bereich Mehrkomponententechnik, Automation und nicht zuletzt prozessübergreifend im Direktcompoundieren.

 
KraussMaffei Spritzgießcompounder unterstützt Leichtbauaktivitäten - Picture 1
KraussMaffei Spritzgießcompounder unterstützt Leichtbauaktivitäten - Picture 2

Diese Internetseite der Kraussmaffei Technologies GmbH verwendet Cookies. Damit gestalten wir die Nutzung unseres Angebots für Sie noch komfortabler. Wenn Sie fortfahren, ohne Ihre Browser-Einstellungen zu ändern, erklären Sie sich mit der Nutzung von Cookies einverstanden. Die vollständige Nutzung dieser Website kann mit deaktivierten Cookies nicht gewährleistet werden.

OK