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KraussMaffei präsentiert erstmalig in den USA das HD-RTM Verfahren für Leichtbauanwendungen

14.08.2013
- Demonstration innovativer Anlagen und Technologien für Automobilindustrie im Rahmen eines Open House
- Strategische Partnerschaft von KraussMaffei und Proper Group wird durch Kiefel Technologies erweitert
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(Warren, 14. August 2013) KraussMaffei präsentiert Automobilkunden erstmalig in den USA das HD-RTM-Verfahren für Leichtbauanwendungen. Des Weiteren stellen die Partner KraussMaffei, Proper Group International Inc. und Kiefel Technologies Inc. im Rahmen eines Open House (18. September in Warren (Michigan, USA)) innovative Anlagen und Verfahren für die Automobilindustrie vor.

US-Premiere des HD-RTM Verfahrens für Leichtbauanwendungen

Im Fokus steht dabei auch die Kompetenz für Leichtbauteile in der Automo­bilindustrie, beispielsweise Strukturbauteile oder Bauteile im Sichtbereich. Erstmalig zeigt KraussMaffei in den USA das für hierfür bestens geeignete High Pressure Resin Transfer Molding (HD-RTM)-Verfahren. Mithilfe des HD-RTM-Verfahrens ist KraussMaffei in der Lage, Maschinen und Kompo­nenten für die gesamte Prozesskette vom Abwickeln des Halbzeugs bis hin zur Endbearbeitung des fertigen Faserverbundbauteils schlüsselfertig anzu­bieten. „Das optimale Zusammenspiel aller Anlagenkomponenten bestehend aus Presse, Werkzeug und Dosiermaschine ist ein wichtiges Kriterium bei der Fertigung hochkomplexer Bauteile mit einem hohen Faservolumenan­teil“, erläutert JP Mead, Vice President von KraussMaffei Corporation und verantwortlich für den Bereich Reaktionstechnik in den USA. Besonderes Know-how hat KraussMaffei dabei als Systempartner für verfahrensüber­greifende Lösungen in der Dosiertechnik für hochreaktive Harze entwickelt. Mit der Demonstration untermauert KraussMaffei seine Kompetenz als Technologieführer automobiler Leichtbauanwendungen. Zur Produktion faserverstärkten Verbunde bietet KraussMaffei heute eine große Bandbreite an Maschinen- und Werkzeugtechnik, beispielsweise FiberForm, SkinForm oder das LFI-Verfahren.

Extrudieren und Spritzgießen in einem Arbeitsschritt

Ein weiterer Fokus der Veranstaltung liegt auf der Direktverarbeitung im Spritzgießcompounder. Er eignet sich vor allem für die Großserienproduk­tion zum Beispiel von Frontend- und Instrumententafelträgern, Türmodulen, Dämmmatten und anderen Geräuschabsorbern und ist daher prädestiniert für diese Einsatzbereiche. Die Materialmischung und Bauteilherstellung er­folgt in einer Maschine. Das Matrixpolymer wird zunächst in einem gleich­laufenden Doppelschneckenextruder aufgeschmolzen und mit Zuschlag­stoffen vermischt und erst anschließend werden der Polymerschmelze die Verstärkungsfasern zugeführt. Über den Spritzkolben erfolgt dann der ei­gentliche Einspritzvorgang. Durch den einstufigen Prozess liefert der Spritz­gießcompounder eine ausgezeichnete Schmelzehomogenität und Mischwir­kung sowie hohe Einspritzvolumina und beste Formteilqualität. Somit kön­nen Bauteile mit beliebigen Füll-, Verstärkungs- und Substitutionsstoffen frei kombiniert werden.

Kompetenzzentrum für Automobilanwendungen

Nachdem KraussMaffei und Proper bereits 2010 eine strategische Partner­schaft für die USA vereinbart hatten, kam Ende 2012 mit Kiefel ein weiterer renommierter Kunststoffexperte als Partner hinzugekommen. Am Standort Warren bündeln die drei Unternehmen in einem Technologiezentrum ihre Kompetenzen im Bereich Automobilanwendungen, insbesondere für den Fahrzeuginnenraum. Die Kapazitäten reichen vom Werkzeugdesign, Spritz­gießen, Schäumen, Stanzen, Laserschneiden und Vakuumlaminieren bis zum Prototypenbau und der technischen Beratung der Kunden.

 
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