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Leicht, stark und optisch ansprechend

01.08.2013
- KraussMaffei demonstriert auf PU China seine Technologiekompetenz für faserverstärkte Kunststoffe

(München, 1. August 2013) KraussMaffei präsentiert auf der PU China (Nanjing (China), 10. bis 12. September 2013, Stand 60) sein umfangreiches maschinen- und verfahrenstechnisches Know-how für Bauteile aus Faserverbundwerkstoffen und Polyurethan. Das Unternehmen zeigt verschiedene Struktur- und Sicht-Bauteile, die mit KraussMaffei Technologien produziert wurden.
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Verfahrensübergreifende Kompetenz

Seit vielen Jahren beschäftigt sich KraussMaffei mit den unterschiedlichen Herstellungsverfahren für faserverstärkte Kunststoffe. „Heute reicht unser Maschinen- und Werkzeugtechnik-Portfolio vom Spritzgießen kurzglasfaserverstärkter Teile bis zu hochfesten Leichtbauteilen mit einer komplexen Gewebestruktur in einer reaktiven Matrix“, erläutert Erich Fries, Leiter der Business Unit Composites/Surfaces des Segments Reaktionstechnik bei KraussMaffei, in der das Segment die  Kompetenz über alle Leichtbautechnologien prozessübergreifend gebündelt hat. „Was uns unterscheidet ist, dass wir unsere Kunden entlang der gesamten Prozesskette kompetent und partnerschaftlich unterstützen.“ Anlässlich der PU China zeigt das Unternehmen exemplarisch verschiedene Bauteile aus Faserverbundwerkstoffen, die nicht nur leicht und fest sind, sondern auch mit der für Bauteile, die im Sichtbereich zum Einsatz kommen, gewünschten Oberflächengüte hergestellt werden können.

Faserverstärkung für hohe Stabilität und geringes Gewicht

Für großflächige Bauteile für LKW und Landmaschinen eignet sich besonders das LFI (Long Fiber Injection) Verfahren, bei dem ein Gemisch aus langen Glasfasern und PUR robotergesteuert in ein offenes Werkzeug eingebracht wird. Nach Schließen des Werkzeuges reagiert das Gemisch zum fertigen Bauteil. Gezeigt werden ein so hergestelltes GFK-Dachmodul für eine Erntemaschine und eine Instrumententafel. Außerdem wird anhand eines Dachmoduls für einen Sportwagen das RTM-Verfahren vorgestellt. Mittels Resin Transfer Molding werden extrem leichte faserverstärkte Bauteile für höchste Sicherheitsanforderungen realisiert. Dazu werden vorkonfektionierte Fasergewebe in das Werkzeug eingelegt, dieses geschlossen und evakuiert. Durch die folgende Injektion von reaktivem Harz in die Kavität wird jede Faser ohne Lufteinschluss benetzt. Da es sich um ein Bauteil im Sichtbereich des Fahrzeugs handelt, wird die Oberfläche mit hochwertiger Carbonoptik versehen.

Hochwertige PU-Oberflächen erzeugen

Das bekannte Clear Coat Molding-Verfahren (CCM), bei dem Holzbauteile mit transparentem Polyurethan beschichtet werden, um sehr gute optische Eigenschaften zu erzielen, wird ebenso präsentiert wie das SkinForm-Verfahren zur Veredelung thermoplastischer Formteiloberflächen, die durch ihre lederähnliche Haptik, ihr Aussehen und ihre hohe Kratzfestigkeit überzeugen. SkinForm ist ein Mehrkomponenten-Verfahren, bei dem der zunächst hergestellte thermoplastische Träger, in einem zweiten Schritt großflächig oder teilweise mit Polyurethan überflutet wird.

Kooperation mit chinesischer Echom

Um speziell die Vorteile der SkinForm-Technologie noch weiter in den Markt zu tragen, hat KraussMaffei eine Partnerschaft mit dem chinesischen Unternehmen Guangzhou Echom Technology Co. Ltd. geschlossen, das unter anderem auch die chinesische Automobilindustrie beliefert. Am Hauptsitz des Unternehmens in Guangzhou wird gegenwärtig eine SkinForm-Anlage installiert, die nach der Messe für Versuche und Kleinserienproduktion zur Verfügung stehen wird. „Hochwertige Bauteiloberflächen lassen sich mit unseren innovativen prozessübergreifenden Verfahren um bis zu 30 Prozent günstiger herstellen als mit den üblichen Mehrstufenprozessen. Mit unserer Kompetenz können wir für konkrete Bauteilanforderungen das am besten geeignete Verfahren anbieten“, unterstreicht Erich Fries.

 
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