Presse

Komplexe Automationslösungen leicht gemacht

15.06.2016
– KraussMaffei Automation präsentiert effiziente, flexible Lösungen auf der K 2016
– Mehrfachkinematik LRX TwinZ sorgt für kurze Zykluszeiten bei hoher Präzision
– Servopicker SPX 10 erfolgreich am Markt etabliert
– Mobile Industrieroboter-Einheit erlaubt maximale Flexibilität
Komplexe Automationslösungen leicht gemacht  - Picture Main

(München, 15. Juni 2016) Schnell installierte, flexible und zugleich platzsparende Automationslösungen stehen im Mittelpunkt der KraussMaffei Automationstechnik auf der K 2016 in Düsseldorf (19. bis 26. Oktober 2016, Halle 15, Stand B24/C24/C27/D24). Die Kernkompetenz reicht von einfachen Pick- and Place Anwendungen bis hin zu komplexen, kundenspezifischen Produktionseinheiten mit Linear- und Industrierobotern oder deren Kombination. Zu den Highlights zählen der neue Linearroboter LRX TwinZ für komplexe Etagenanwendungen, der Servopicker SPX 10 sowie eine mobile Industrieroboter-Einheit mit integrierter Steuerungsfunktion Multisubmit.

Prädestiniert für komplexe Etagenanwendungen

„Die Mehrfachkinematik von KraussMaffei ist ideal für komplexe Automationslösungen in der Produktion, denn mit ihr werden zusammenhängende Produktionsprozesse auf mehrere Roboterachsen verteilt. Das erhöht den Bedienkomfort und sorgt in Summe für kurze Zykluszeiten bei hoher Präzision“, erklärt Thomas Marufke, Geschäftsführer der Automationstechnik bei KraussMaffei. In der Ausführung TwinZ werden zwei Linearroboter LRX von KraussMaffei mechanisch auf einer Z-Achse gekoppelt. TwinZ ist prädestiniert für den Einsatz von Etagenformen oder für die Übergabe von Bauteilen (Handshake) bei schneller Entnahme und Stapelvorgängen. Darüber hinaus bietet die Konfiguration deutliche Platz- und Zeitersparnisse bei Automationen mit überlappenden Bewegungsbereichen. Beide LRX-Roboter sowie die Spritzgießmaschine sind zudem zentral über die KraussMaffei Steuerung MC6 programmier- und steuerbar. „Das bietet deutlich mehr Komfort bei der Bedienung komplexer Produktionsprozesse. Konfigurationen von bis zu vier Kinematiken (Robotern) mit je sechs Achsen sind möglich“, so Marufke. Live überzeugen von den Vorteilen der Mehrfachkinematik können sich Besucher auf dem KraussMaffei Stand am Beispiel der FiberForm-Anlage. Ein LRX TwinZ-250  übernimmt parallel das Aufheizen des Organoblechs und die Entnahme des fertigen Bauteils.

Erfolgsprodukt Servopicker SPX 10

Kompakt, schnell und platzsparend ist ebenfalls der zur Fakuma 2014 eingeführte Servopicker SPX 10. „Die Resonanz am Markt ist hervorragend, das effektive Konzept des servoangetriebenen Angußpickers als Einheit mit der Maschine kommt bei unseren Kunden sehr gut an“, so Marufke. Durch den Teleskophub ist der Picker gerade für den Einsatz in niedrigen Hallen geeignet. Der abgetrennte Anguss wird innerhalb der Standardmaschineneinhausung abgelegt, benötigt also keine seitliche Erweiterung in Form eines Schutzzauns. So können auf gleicher Stellfläche vier Maschinen statt drei installiert werden. Der Servomotor lässt den Picker besonders schnell agieren und spart gegenüber verschleißanfälligen Pneumatikantrieben Wartungsaufwand und teure Druckluft. Die MC6 Steuerung und die optimierte Parkposition für den Werkzeugwechsel runden die Benutzerfreundlichkeit ab. Auf der K2016 wird der Servopicker SPX10 seine Flexibilität als Kleinteilegreifer für medizinische Bauteile unter Beweis stellen.

Plug and play mit mobiler Roboterzelle

„Mobile Roboterzellen von KraussMaffei bieten eine hohe Flexibilität in der Produktion und erhöhen damit die Produktionseffizienz. Sie lassen sich ohne großen Aufwand von einer Maschine zur anderen bewegen und dort anschließen“, erklärt Marufke. Herzstück ist ein Kleinroboter der Industrieroboter Baureihe IR100R1100 F/K mit einer Traglast von 10 kg und einer Reichweite von 1100 mm. Merkmal dieses Industrieroboters ist eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit bei gleichzeitig hoher Präzision. Die einfache Integration zusätzlicher Peripherie, zum Beispiel zur Qualitätsprüfung, ist ein weiterer Vorteil der mobilen Zelle. Nach der Bauteilentnahme wird die Qualität der Bauteile mittels Kameraprüfung dokumentiert. Besonders attraktiv ist die Einbindung der Roboterzelle an die Maschinensteuerung. Wie beim fest installierten Pendant lässt sich über das Handheld der Robotersteuerung auch die Spritzgießmaschine bedienen. Umgekehrt kann der Bediener über die MC6-Steuerung der Maschine die Automationszelle steuern. „Durch die Integration der Steuerungsfunktion Multisubmit in das MC6-Bedienkonzept der Industrieroboter bieten wir unseren Kunden einen weiteren Bedienkomfort. Mehrere Prozesse der Peripherie lassen sich so zeitgleich bedienen“, erklärt Marufke.

KraussMaffei auf der K 2016, Halle 15, Stand B27/C24/C27/D24

 
Komplexe Automationslösungen leicht gemacht  - Picture 1
Komplexe Automationslösungen leicht gemacht  - Picture 2

Diese Internetseite der Kraussmaffei Technologies GmbH verwendet Cookies. Damit gestalten wir die Nutzung unseres Angebots für Sie noch komfortabler. Wenn Sie fortfahren, ohne Ihre Browser-Einstellungen zu ändern, erklären Sie sich mit der Nutzung von Cookies einverstanden. Die vollständige Nutzung dieser Website kann mit deaktivierten Cookies nicht gewährleistet werden.

OK