Presse

Gebündelte Kompetenz für PUR und mehr

10.12.2013
– Jahrestagung des Fachverbands Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) zu Gast in München
– Teilnehmer erleben PUR-Kompetenz von KraussMaffei im Faserverbundtechnikum
– Innovationspreis „Schaumstoffe 2013“ verliehen
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(München, 9. Dezember 2013) Über 45 Jahre Innovationskraft und Verfahrenskompetenz in der Polyurethan-Verarbeitung: Das präsentierte KraussMaffei rund 180 Gästen der Jahrestagung des Fachverbands Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) in München vom 3. bis 4. Dezember. Diese zeigten sich vom Faserverbundtechnikum beeindruckt, das bereits seit Mai 2011 umfassende Prüfmöglichkeiten bietet.

Breiter Austausch, auch zu überraschenden Anwendungen 

Als Branchentreff bot die FSK-Jahrestagung Vorträge von Vertretern der Automobilhersteller BMW und Volkswagen sowie von Rednern aus einem Dutzend Firmen. Sie diskutierten mit den Tagungsteilnehmern über Marktentwicklungen, neue Werkstoffe und Anwendungen, aber auch überraschende Einsatzmöglichkeiten von Polyurethan, zum Beispiel in der Wundversorgung. Als Gastgeber präsentierte Nicolas Beyl, President des Segments Reaktionstechnik bei KraussMaffei, im 175-jährigen Jubiläumsjahr der KraussMaffei Gruppe auch Meilensteine aus 45 Jahren Erfahrung in der Polyurethanverarbeitung. „Seit 1968 haben wir unser Know-how für Maschinen und Anlagen zur Verarbeitung von PUR und anderen reaktiven Materialien stetig verfeinert“, betont Beyl.
Ein Drittel weniger Herstellkosten durch Verfahrenskombination Innovative Technologien wie das kürzlich von KraussMaffei präsentierte S-RTM-Verfahren erlauben eine seriennahe Produktion zur automatisierten Herstellung von CFK-Serienbauteilen – mit einem Carbonfaser-Volumenanteilen von bis zu 50 Prozent. Geflutet mit einer Polyurethanmatrix (PUR) kommen sie nicht nur leichter als herkömmliche Bauteile, sondern sogar mit lackierfähiger Oberfläche direkt aus dem Werkzeug. „Mit deren Qualität haben wir auf der Weltleitmesse „K 2013“ selbst kritische Branchenkenner überrascht“, berichtet Beyl. Daneben senkt der hohe Automatisierungsgrad zusätzlich Kosten und Nachbearbeitungsaufwand, was die Produktivität erhöht. „Auch durch clevere Kombinationen von Polyurethan mit der Spritzgießtechnik lassen sich hochwertige Bauteiloberflächen um bis zu 30 Prozent günstiger herstellen als mit Mehrstufenprozessen.“ Mit der von KraussMaffei 2010 vorgestellten ColorForm-Technologie lassen sich thermoplastische Teile mit hoch glänzenden oder auch fein strukturierten Oberflächen aus Polyurethan veredeln.

Kompetenzen für zwei Megatrends verbunden

Ihre führende Position im Faserverbundbereich hat die KraussMaffei Gruppe bereits 2011 mit der Eröffnung ihres Faserverbundtechnikums manifestiert. Während der FSK Tagung wurde es den Gästen aus Unternehmen, Hochschulen und dem Fachverband auf einem Werkrundgang gezeigt. Im Technikum verbinden sich Kompetenzen für die zwei Megatrends „Oberflächenveredelung“ und „Leichtbau“ auf ideale Weise: Auf 1900 Quadratmetern können Kunden und Partner der Reaktions- als auch der Spritzgießtechnik ihre Entwicklungen auf einem großen Maschinenportfolio testen. Kurze Wege, die Vernetzung von Wissen, zugleich aber höchste Vertraulichkeit sind dabei selbstverständlich.

Als Höhepunkt der FSK-Jahrestagung verliehen der FSK-Vorsitzende Albrecht Manderscheid und Geschäftsführer Dr. Hans W. Schloz außerdem im Rahmen der Tagung den jährlichen „Innovationspreis“ an fünf Gewinnerteams:

  • Forscher der Universität Freiburg haben mit „BioFoamBark“ wärmeleitfähige, aber nicht brennbare Hartschäume entwickelt – ideal für die Isolation von Gebäuden.
  • Die Abteilung „Polymer Engineering“ der Universität Bayreuth und das Institut für Makromolekulare Chemie der Universität Freiburg waren findig bei Graphen, die als multifunktionelle Nanofüllstoffe die Wärmeleitfähigkeit von extrudiertem Polystyrol-Hartschaum (XPS) verringern.
  • Das Institut für Kernphysik an der Universität Münster untersucht, wie Schaumkunststoffe Röntgenphotonen erzeugen können. Ihre Ergebnisse sollen dem Übergangsstrahlungsdetektor (TRD) im zukünftigen CBM-Experiment zugute kommen.
  • Die ISL Schaumstoff-Technik GmbH präsentiert einen universell einsetzbaren Halbschalenkoffer: „Air“ besteht aus expandiertem Polypropylen (EPP) und schützt Empfindliches im täglichen Gebrauch.
  • Große Designfreiheit für dreidimensionale Geometrien bei kurzen Zykluszeiten erlaubt ein neues Produktionsverfahren mit Namen „Multishape“ von der Firma Gaugler & Lutz.
 
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