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KraussMaffei auf der Fakuma: Erfolgsformel Produktivität PLUS fürs Spritzgießen

04.08.2015
– Kleine und mittlere Spritzgießmaschinen mit einer
Schließkraft bis 3.000 kN im Messemittelpunkt
– Hochglanz und Oberflächeneffekte beim Spritzgießen mit Dynamic Mold Heating (DMH)
– Reinraumtaugliche Verarbeitung von Flüssigsilikonen mit der AX SilcoSet
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(München, 4. August 2015) Mehr Produktivität beim Spritzgießen erreicht man oft durch viele kleine Schritte, die in der Summe große Wirkung zeigen. Unter dem Messemotto „Produktivität PLUS“ zeigt KraussMaffei auf der Fakuma (Halle A7/Stand 7303) am Beispiel kleiner und mittlerer Spritzgießmaschinen, wie sich die Produktivität durch intelligente Lösungen der Plastifizierung, Steuerung und Automation steigern lässt. Im Messemittelpunkt stehen Anwendungen der neuen hydraulischen CX-Serie sowie die vollelektrische AX SilcoSet zur Verarbeitung von Flüssigsilikon.

Energie und Ressourcen schonen

„Ressourcen sind endlich und Rohstoffe werden immer teurer. Da lohnt es sich nachhaltig, Energie, Öl und Material einzusparen. Deshalb wurde beispielsweise bei der neuen CX das Antriebskonzept energieoptimiert, so dass die Maschine durch ein intelligentes Speichermanagement bereits zehn Prozent weniger Strom benötigt“, so Dr. Hans Ulrich Golz, Geschäftsführer KraussMaffei und President des Segments Spritzgießtechnik der KraussMaffei Gruppe. Weitere signifikante Einsparpotenziale ergeben sich durch die neue Maschinenfunktion APC (adaptive Prozessführung), die ein schnelles Wiederanfahren der Spritzgießmaschine erlaubt und mit der sich auch schwierige Materialchargen und hohe Rezyklatanteile zu qualitativ hochwertigen Bauteilen verarbeiten lassen. Weitere Einsparpotenziale ergeben sich durch die gute Homogenisierung der HPS-Schnecken, mit der sich beispielsweise der Farbmasterbatchanteil um bis zu 30 Prozent reduzieren lässt.

Von matt bis hochglänzend

Spannende Oberflächeneffekte mit Laser- und Hologrammoptik entstehen auf der Fakuma auf einer CX 160. Möglich wird dies unter anderem durch die dynamisch induktive Werkzeugtemperierung (Dynamic Mold Heating – DMH) und dem Werkzeugknowhow von RocTool. Die Werkzeuge verfügen über spezielle Oberflächen mit unterschiedlichen Effekten (matt, glänzend, mit Durchbrüchen) und zeigen damit eindrucksvoll die konstruktiven, gestalterischen Möglichkeiten für hochwertige Sichtbauteile. „DMH ist ein hervorragendes Beispiel für Produktionseffizienz, denn auf eine zusätzliche Folientechnik kann verzichtet werden“, so Jochen Mitzler, Leiter strategisches Produktmanagement bei KraussMaffei. Ausgestattet ist die CX 160 wie alle Messeexponate von KraussMaffei mit der neuen intuitiv bedienbaren Steuerung MC6 Multitouch, mit der sich alle Komponenten der Spritzgießmaschine und Automation zentral steuern lassen. Ausgestattet mit einem 24-Zoll-Bildschirm lassen sich auch komplexe Prozesse mittels Gesten oder Wischen ausführen. Die ins Glas geschliffene Führungsbahn SlideX erlaubt dem Bediener zudem Maschinenbewegungen ohne Hinschauen zu steuern.

40 Prozent Gewichtsreduktion durch FiberForm

Das von KraussMaffei entwickelte FiberForm-Verfahren kombiniert das Spritzgießen mit dem Thermoformen von Organoblechen, um so das Festigkeitsniveau faserverstärkter Kunststoffe weiter anzuheben. Im Ergebnis erlaubt die Kombination aus werkstofflichem und konstruktivem Leichtbau die Fertigung neuer faserverstärkter thermoplastischer Bauteile mit besonders hohen Festigkeiten. Auf der Fakuma produziert eine CX 300 Airbag-Gehäuse in Zykluszeiten von 42 Sekunden. „Das FiberForm- Verfahren leistet einen wichtigen Beitrag zum serientauglichen Leichtbau mit thermoplastischen faserverstärkten Kunststoffen. Im Vergleich zu herkömmlichen Bauteilen aus Metall ergibt sich eine Gewichtsersparnis um rund 40 Prozent“, so Mitzler. Bei dem Verfahren werden mit thermoplastischer Matrix imprägnierte Gewebe oder Gelege aus Endlosfasern aufgeheizt, im Spritzgießwerkzeug umgeformt und anschließend hinterspritzt. Wie das Spritzgießen ist auch die FiberForm- Technologie von KraussMaffei einfach zu automatisieren und ermöglicht eine vollautomatische Produktion mit kompakten Fertigungszellen. Ausgestattet ist das Messeexponat zur Fakuma mit einem LRX Linearroboter in der Ausführung als TwinZ. Die Mehrfachkinematik ist platzsparend in die Standardeinhausung integriert. Partner bei dem Messeexponat sind unter anderem die Firmen Takata und Christian Karl Siebenwurst.

Multitalent Silikon

Silikone, ob Flüssigsilikone, kurz LSR, oder Feststoffsilikone (HTV-High Temperature Vulcanizing) sind auf dem Vormarsch. Insbesondere die Medizintechnik, die Automobil- und Freizeitindustrie interessieren sich zunehmend für die herausragenden physikalischen und chemischen Eigenschaften des Materials. Auf der Fakuma zeigt KraussMaffei die Herstellung einer nasalen Beatmungseinheit aus Flüssigsilikon. Auf einer vollelektrischen AX mit 500 kN Schließkraft läuft das Produkt in einem Vierfach-Werkzeug und der in seiner Funktion erweiterte Angusspicker SPX 10 entnimmt die Teile, vereinzelt sie und legt sie ab. Die Dosier- und Mischeinheit von Elmet sorgt dabei für eine optimale Resteentleerung und damit vollständige Nutzung des Materials. Die AX SilcoSet ist reinraumgeeignet und verfügt über eine Medizinzulassung. Vollelektrische Spritzgießmaschinen der AX-Baureihe von KraussMaffei zeichnen sich durch eine ressourceneffiziente Fertigung bei hoher Wiederholgenauigkeit aus. In Energieeffizienztests punkten sie mit der Klasse 9+.

 
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