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KraussMaffei liefert Mehrkomponenten-Maschine für verschiedene Technologien

17.06.2014
- Französische Texen-Gruppe entscheidet sich für KraussMaffei
- CX 160 mit sehr umfangreichem Ausstattungspaket und Automation
- Produktentwicklung für Kosmetikverpackungen
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(München, 17. Juni 2014) Die Texen-Gruppe (Groupe Texen), einer der weltweit größten Hersteller von Kunststoffverpackungen für Kosmetik- und Parfumprodukte, hat vor kurzem eine KraussMaffei Spritzgießmaschine für verschiedenste Technologien in Betrieb genommen. Die Mehrkomponenten-Maschine aus der CX-Baureihe ist mit vielen verfahrens- und maschinentechnischen Raffinessen ausgestattet und dadurch sehr flexibel in der Entwicklung von Spritzgieß-Verpackungen einsetzbar.

KraussMaffei überzeugt Texen mit Innovationskraft

KraussMaffei hat einen Meilensteinauftrag im französischen Markt erhalten. Einer der international führenden Hersteller von Kosmetikverpackungen aus Kunststoff produziert seit kurzem mit einer CXZ 160 – 380/180 Hybrid innovative Kunststoffverpackungen für hochwertige Kosmetika und Parfums. Groupe Texen gehört mit einem Umsatz von annähernd 170 Mio. Euro im letzten Geschäftsjahr und knapp 1.000 Mitarbeitern zu den ganz großen dieses Marktsegments. Das Unternehmen produziert an acht Standorten in Europa, Nord- und Lateinamerika spritzgegossene Kunststoffverpackungen sowie Verschlüsse. „Texen suchte einen Partner, der eine sehr flexibel einsetzbare Spritzgießmaschine liefern konnte. Das Anforderungsprofil in dieser Hinsicht war extrem hoch. Wir haben jede Menge Verfahrenstechnik integriert, die man in dieser Form in Frankreich oder überhaupt im Markt wahrscheinlich kein weiteres Mal findet", erläutert Jacques Socquet, Präsident der Tochtergesellschaft der KraussMaffei Group in Frankreich.

CX-Machine mit umfangreichem Ausstattungspaket und Automation

Basierend auf den konstruktiven Gesprächen mit den Vertriebs-, Produkt- und Verfahrensexperten von KraussMaffei aus Frankreich und Deutschland hat sich Texen für eine Zweikomponenten-Spritzgießmaschine aus der CX-Baureihe, eine CXZ 160 – 380/180 Hybrid, mit LRX 100 Linearroboter entschieden. Fabrice Baravaglio, President von Texen, ergänzt: „Als Teil des Strategieprogramms „Ambition 2020" legt PSB Industries, der Mutterkonzern von Texen, einen Schwerpunkt auf den Ausbau der F&E-Aktivitäten. In diesem Rahmen wurde auch das neue Innovationszentrums „Texen Lab" etabliert. Die neue Spritzgießmaschine setzen wir speziell für Entwicklungsprojekte ein. Unsere Vorstellungen gingen dahin, alle Anforderungen mit nur einer Maschine abzubilden. Das ist KraussMaffei in vorbildlicher Weise gelungen". Folgerichtig erhielt Texen eine CX-Hybrid mit 1.600 kN Schließkraft mit einem umfangreichen Ausstattungspaket. Die CX-Hybrid-Baureihe kombiniert die Vorteile einer vollhydraulischen Schließeinheit mit denen von elektrisch angetriebenen Spritzeinheiten. Die Baureihe besticht durch niedrigen Energieverbrauch und hohe Leistungsdichte. Jede Achse der Spritzeinheit wird separat elektrisch angetrieben, so dass bereits während der Plastifizierphase das Werkzeug geöffnet und der Auswerfer betätigt werden kann. Mit dem großen Spritzaggregat können Schussgewichte bis circa 140 g PS realisiert werden. Die Maschine ist darüber hinaus für das Spritzen von Mehrkomponenten-Bauteilen in Sandwich-Technik und für Werkzeuge in Indexausführung ausgestattet. Darüber hinaus ist das physikalische Schäumen (MuCell) mit allen Komponenten möglich. Sie ist außerdem steuerungsseitig mit Schnittstellen für die wesentlichen Verfahren zur Erzielung von High-End-Oberflächen, wie zum Beispiel In-Mold-Decoration, SkinForm/ColorForm, DecoForm oder CoverForm vorbereitet. Integraler Bestandteil dieser Technologien ist das Dynamic Mold Heating (DMH) System von KraussMaffei, das die Temperierkreisläufe in Werkzeugen trennt und einen dynamischen Temperaturverlauf im Werkzeug ermöglicht. Diese Innovation minimiert die zu temperierenden Massen in den Werkzeughälften und unterbindet die Vermischung der Heiz- mit der Kühlflüssigkeit für einen effektiven Betrieb des Systems. Die Maschine ist außerdem mit Schnittstellen für Gasinjektions-Technik und die Verarbeitung von Flüssigsilikon (LSR) ausgerüstet.

 
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