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KraussMaffei Lösungen für Leichtbau- und Faserverbundtechnik überzeugen im Markt

20.02.2012
Maschinen, Verfahren und Prozess Know-how über die gesamte Prozesskette für Composites
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Auf der JEC Composite Show Europe in Paris (Pavillion 1, Stand P 38) präsentiert KraussMaffei sein Know-how an Maschinen- und Verfahrenstechnik für die Herstellung von Composites über die gesamte Prozesskette - von der Bauteilentwicklung, die Vorserie, die Bauteilprüfung bis hin zur Serienfertigung und Nachbearbeitung.

Intelligente Faserverbund-Lösungen von KraussMaffei

Vom Automobilbau über die Bau- und Möbelindustrie bis hin zur Freizeitindustrie – Composites kommen heute in vielen Branchen und Anwendungen aufgrund ihrer einzigartigen Eigenschaften zunehmend zum Einsatz. „KraussMaffei bietet sämtliche Leistungen entlang der Prozesskette und für die komplette Prozessplanung aus einer Hand. Unser Know-how demonstrieren wir auf der JEC mit zahlreichen Anwendungsbeispielen. Damit belegen wir, dass wir unseren Kunden für alle entsprechenden Bauteilanforderungen das richtige Verfahren zur optimierten Herstellung bieten“, betont Erich Fries, Produktmanager Composites bei KraussMaffei.

Beispielsweise kommt bei großflächigen Bauteilen für LKW und Landmaschinen das LFI (Long Fiber Injection) Verfahren mit In Mold Painting aufgrund der hochwertigen Oberfläche und der moderaten Anlagekosten zum Einsatz. Viele weitere Verfahren für Leichbauteile sind in der Broschüre „Faserverbundlösungen“ des Herstellers ausführlich beschrieben.

„Des Weiteren verfügt KraussMaffei über die nötigen Spezialkenntnisse für den Bau von Hochdruck-Mischköpfen mit laminarem, spritzfreiem Materialfluss und hochgenauen Hochdruck-Dosiersystemen und die umfassende Erfahrung im Design vielseitiger Anlagen für flexible und hochfeste PUR-Produkte“, ergänzt Fries. Zum Produktportfolio gehören auch vielfältige Maschinenkomponenten über den gesamten Herstellprozess, darunter auch Formenträger, PUR-Werkzeuge und Beschnittlösungen für die Herstellung von einbaufertigen Faserverbundbauteilen.

Das HD-RTM Verfahren auf Erfolgskurs

Ein wesentlicher Vorteil für Leichtbauanwendungen ist die Herstellung eines kohlefaserverstärkten Bauteils (CFK) im HD-RTM Verfahren (Hochdruck- Resin Transfer Molding) mit allen Arbeitsschritten über die gesamte Prozesskette. Diese beginnt beim Konfektionieren der Fasern und der Herstellung der trockenen Faserpreforms. Diese werden in ein speziell von KraussMaffei konstruiertes und gefertigtes Werkzeug eingebracht. „Für uns besonders interessant ist dabei die Konstruktion des Formenträgers vom Typ SFT-MX600 mit Komponenten der Spritzgießtechnik“, erklärt Frank Peters, Geschäftsführer Reaktionstechnik bei KraussMaffei. „Mit diesem Modularkonzept nutzen wir bewährte Bauteile und die Vorteile aus der Spritzgießmaschinen-Serienfertigung, um anwendungsspezifische Lösungen zu bauen“. Die Kunden spüren den Vorteil anhand einer hochwertigen Technik und in kürzeren Lieferzeiten der ausgereiften Maschinen, beispielsweise den zentralen Formenträger unserer HD-RTM Anlage. Dazu gehört eine RimStar Thermo Misch- und Dosiereinheit, mit einer weltweit neuartigen Edelstahl-Pumpe aus Münchener Eigenfertigung, die den RTM Hochdruckmischkopf versorgt. Dieser vermischt die Komponenten in Hochdrucktechnik, dosiert internes Trennmittel zu und bringt den Matrixwerkstoff mit niedrigen Drücken in die Form ein. Im geschlossenen Werkzeug werden die Kohlefasern mit dem Harz durchtränkt, anschließend erfolgt die Aushärtung in einer Taktzeit von unter 4 Minuten. Danach werden die CFK Teile entnommen und der Fertigbearbeitung in einer Fräszelle vom Typ RoutingStar zugeführt. CFK gerechte Schneidwerkzeuge und ein optimierte, Patentgeschützte Absaugung innerhalb des Fräskopfes verringern Staub und Verschmutzung der Bauteile.

Der Einsatz des Hochdruck-Resin Transfer Molding-Verfahrens (HD-RTM) gewinnt bei der Großserienfertigung in Hochtechnologiebranchen weiter an Bedeutung. Dieses eignet sich vor allem für die automatisierte und wirtschaftliche Herstellung von leichten, aber hochfesten Kohlefaserverbundbauteilen. Die Möglichkeit solche Bauteile durch eine Hochdruckverarbeitung von hochreaktiven Harzen und somit innerhalb kurzer Zykluszeiten zu realisieren, erfüllt insbesondere die Anforderungen der Automobilindustrie. „Dies haben die jüngsten Aufträge für Maschinen und Anlagen für die Serienfertigung von CFK-Bauteilen bestätigt“, betont Fries. Wesentliche Grundlage für eine effiziente Umsetzung sind hierbei zuverlässige Partnerschaften. So bietet KraussMaffei im Rahmen seiner Kooperation mit der Dieffenbacher GmbH Komplettanlagen, die von der Abwicklung der Kohlefaser bis zum einbaubereit nachbearbeiteten Teil den gesamten Herstellungsprozess bedienen.

 
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