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KraussMaffei demonstriert seine Leistungsstärke in Polen

17.04.2013
Automatisierte GX-Fertigungszelle und kompakte Standardmaschine stehen auf der Plastpol im Kundenfokus

(München, 17. April 2013) KraussMaffei demonstriert auf der Plastpol 2013 (7. bis 10. Mai, Kielce, Polen) seine Leistungsstärke anhand hochwertiger Maschinen- und Automationstechnik. Auf dem Stand der Vertretung Dopak (Halle F, Stand F2) stehen eine vollautomatisierte Fertigungszelle für Automobil-Leichtbauteile auf Basis der GX-Baureihe sowie eine kompakte CX-Maschine mit Zwei-Platten Schließsystem für zahlreiche Standard-Anwendungen im Mittelpunkt.
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Dokumentierte „Null-Fehler“ Produktion inbegriffen

Auf der Plastpol produziert eine GX 400-3000 in CellForm-Technik mit physikalischem Schäumen (MuCell) ein klassisches Automobil-Interieurteil. Die gesamte Produktionszelle demonstriert höchste Produktivität und innovative Detaillösungen im Hinblick auf Null-Fehler Produktion und Produktionsintelligenz. „In Verbindung mit einem MuCell-Ausrüstungspaket und der präzisen Einspritz- und Plastifiziereinheit ist die GX-Baureihe prädestiniert für eine prozessstabile Produktion von geschäumten Bauteilen“, erklärt Frank Peters, Vice President Sales bei KraussMaffei. „In dieser Automobilanwendung zeigt sich das enorme Potential, das noch in thermoplastischen Leichtbaulösungen steckt“, so Peters weiter. Die hohe  Schussgewichtskonstanz von unter +/- 0,1 Prozent garantiert eine zuverlässige Produktion, auch bei höchsten Ansprüchen. Dabei bleibt die Produktivität nicht auf der Strecke. Als schnellste Zweiplattenmaschine im Markt ermöglicht die GX kürzeste Bewegungszeiten und eine maximale Produktivität. Die reibungsarme Mechanik verringert den Fahrwiderstand um bis zu 80 Prozent und sorgt zusammen mit dem auf geringste Strömungsverluste ausgelegten Hydraulikkonzept für eine maximale Energieeffizienz.

Wegweisende Detaillösungen in der Produktionszelle

Die automatische Fertigung erfolgt in einer voll integrierten Produktionszelle mit einem Linearroboter LRX 250, der mit dem Handheld-Bedientablett der neuen MC6-Steuerung ausgerüstet ist. „Der Roboter ist nicht nur in der Steuerung, sondern auch mechanisch voll integriert. Die detaillierte Abstimmung der GX und des Roboters ergibt eine Produktionszelle wie aus einem Guss“, unterstreicht Peters. Innovative Bildverarbeitung ermöglicht eine Null-Fehler Produktion durch eine In-Line-Qualitätsprüfung in Verbindung mit der Prüfung des Formteilgewichts. Diese Qualitätsparameter werden in der MC6-Steuerung mit den Soll- und Istwerten des jeweiligen Spritzgießzyklus abgespeichert und dokumentiert.

Optische Arbeitsraumüberwachung 

Auch die Bediener werden mit optischen Hilfsmitteln unterstützt. Die Arbeitsraumüberwachung innerhalb der Schutzeinhausung mit einer Kamera liefert dem Bediener ein aktuelles Videobild auf dem Bildschirm der MC6- Steuerung. Mit der “ SplitScreen ”-Funktion der MC6 sieht der Bediener das Videobild neben der gerade benötigten Steuerungsseite. Besonders bei komplexen und unübersichtlichen Produktionszellen hat der Bediener somit immer alles im Blick und muss nicht zwischen Bildschirmseiten hin- und her springen oder um die Anlage laufen. Das erleichtert und verkürzt Start- und Servicevorgänge und führt zu einer höheren Bediensicherheit mit geringeren Produktionsunterbrechungen. Die Produktivität steigt. 

Bewährte Zwei-Plattentechnik mit großem Arbeitsraum

In Kielce erwartet die Besucher außerdem eine kompakte CX 80-380 auf dem Messestand. Ausgerüstet mit den für Leistungsstärke und Zuverlässigkeit bekannten KraussMaffei Plastifiziersystemen punktet die CX bei der Verarbeitung anspruchvoller Materialien und glasklaren Kunststoffen mit maximalem Gutteil-Ausstoß in hoher Präzision. „Maschinen der CX-Baureihe überzeugen seit vielen Jahren im harten Produktionseinsatz und vereinen kompakte Aufstellmaße mit guter Zugänglichkeit und viel Platz für Peripherie”, erklärt Peters. Das vollhydraulische 2-Platten-Schließsystem leitet die Schießkraft symmetrisch in das Werkzeug ein und generiert eine optimale Zuhaltung des Werkzeuges. Die gute Zugänglichkeit der - bis 160 Tonnen - freitragenden Schließe erlaubt den Formteilabtransport in alle vier Richtungen und bietet unter dem Werkzeugbereich viel Platz für Peripherie wie Förderbänder oder Temperiergeräte. Großzügige Einbaumaße der CX erlauben den Einsatz großer Werkzeuge wie sie bei Formteilen mit hohen Ansprüchen an die Oberfläche oder Mehrkavitätenwerkzeugen häufig vorkommen. Mit ideal an die Maschinen angepassten Robotertypen, unter anderem dem LRX-S 100, wird aus der CX eine leistungsstarke Produktionszelle.

 
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