ColorForm-Technologie

ColorForm-Technologie

ColorForm basiert auf dem seit vielen Jahren bewährten Mehrkomponenten-Spritzgießen. Die Besonderheit dabei ist, dass nach dem Spritzgießen des thermoplastischen Grundkörpers der Grundträger im zweiten Takt mit Polyurethan (PUR) oder Polyurea (PUA) als Oberflächenmaterial überflutet wird. Dadurch erhält man eine sehr hochwertige und kratzfeste Oberfläche.

Ihr Nutzen

  • Reduzierte Herstellungskosten

  • Minimierung der Logistikkosten in der Fertigung lackierter Bauteile

  • Substitution üblicher Lackierschritte

  • Bewährte Maschinentechnik aus einer Hand

  • Steigerung der Wirtschaftlichkeit

  • Geringerer Ausschuss im Vergleich zu konventionellen Lackierprozessen

  • Raumsparendes Produktionskonzept

  • Wirtschaftliche Realisierung von Premium-Oberflächen mit neuen Effekten

Highlights

  • Hochglanz direkt aus dem Werkzeug ganz ohne Nachpolieren
  • Strukturierte Oberflächen und detailgenaue Abbildung von Logos in der Oberfläche möglich
  • Kratzfestigkeit
  • Exakte Abbildung von Radien und Kanten in der Lackoberfläche
  • UV- und Chemikalienbeständigkeit
  • Breites Farbspektrum von Klarlack mit Tiefenwirkung bis zu Effektfarben
  • Edle Optik sowie Aufwertung von Sichtteilen und Blenden

Anwendungen

Automotive

BMW Cover

Automotive  -  GX ColorForm

Trim strips

Consumer goods - SkinForm, CX

Handles for Bosch Bohrhammer

Details

Schiebetischtechnik

Die Schiebetischtechnik ist optimal für Einsteiger mit geringen Stückzahlen durch einfaches Aufrüsten bestehender KraussMaffei-Maschinen geeignet. Das Werkzeug besteht aus einer Kernseite und zwei Kavitätenseiten. Die beiden Komponenten Thermoplast und PUR/Polyurea werden sequenziell injiziert.

Drehtischtechnik

Nach Einspritzen und Auskühlen der ersten Komponente wird das Werkzeug geöffnet. Mithilfe eines Drehtischs auf einer beweglichen Aufspannplatte wird die Werkzeughälfte in Zwei- oder auch Viertaktausführung gedreht. Anschließend erfolgt das Fluten des Vorformlings mit PUR/Polyurea bei gleichzeitigem Einspritzen der ersten Komponente in die freie Kavität.

Indexplattentechnik

Ein Thermoplast wird in die erste Kavität gespritzt, welche Teil der Indexplatte ist. Der Vorformling wird anschließend hervorgeschoben und gedreht. Durch Zurückfahren der Indexplatte wird der Vorformling auf einen anderen Werkzeugkern gesetzt und von beiden Seiten mit Polyurethan/Polyurea geflutet. Parallel kann die zweite Kavität mit Thermoplast bereits befüllt werden.

Wendeplattentechnik

Die Trennebenen liegen hintereinander. Das Spritzaggregat und der Mischkopf für das Lacksystem stehen sich in der Maschinenachse gegenüber. Im Mittelteil befindet sich die Wendeplatte, welche sich nach der Injektion von Thermoplast um die vertikale Maschinenachse dreht und nach dichtem Werkzeugschließen mit PUR/Polyurea geflutet wird. Gleichzeitig entsteht in der zweiten Kavität bereits der nächste Thermoplastvorformling.

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